Archiv für ‘So war das’


veröffentlicht: Januar 29th, 2009

Erich Honecker, Flucht und Rückkehr nach Berlin

Vor nun genau 20 Jahren lag die DDR schon auf dem Sterbebett, einige Ereignisse aus dieser Zeit fühlen sich an, als wären sie erst einige Monate her.
Nicht nur das Jahr 1989 ist mir gut in Erinnerung, auch der Anfang der Neunziger Jahre hatte noch so seine (DDR) Ereignisse die man nicht vergisst.

Ich erinnere mich noch gut an die Flucht und die Wiederkehr des einst mächtigsten Mannes des Staates DDR, Erich Honecker.

Bereits im Januar 1990 kam Erich Honecker für kurze Zeit in Untersuchungshaft, wurde aber wegen der schlechten gesundheitlichen Verfassung wieder entlassen. (more…)

veröffentlicht: Dezember 11th, 2008

Preise in der DDR


Auch vor dem Weihnachtsfest macht die Wirtschaftskrise kein halt, im Gegensatz zum Vorjahr wird uns das Weihnachtsfest rund 20 Prozent mehr kosten.

Da erinnert man sich doch gerne mal an die guten alten Preise aus DDR Zeiten.

 

Hier mal ein kleiner Überblick über Lebensmittel- und Konsumgüterpreise aus der ehemaligen DDR.

(Bei einigen Produkten wie z.B. Brot, Butter, TV usw. gab es natürlich je nach Sorte auch verschiedene Preise)

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veröffentlicht: September 10th, 2008

Geheimer DDR Bunker - Tarnname Tushurka

Hier wollte die NVA den Atomschlag überleben.
Der geheime DDR Bunker kann besichtigt werden.

In der Nähe von Bad Freienwalde (Wollenberg) ist im Wald ein Vermögen versteckt. Für 75 Millionen Mark buddelte die DDR den höchst geheimen Atombunkers (Tarnname Tushurka) in den Semmelberg.

Für manche Leute ist “Tushurka” ein historisches Studienobjekt, für viele andere aber Ostalgie pur. Der Bunker gehörte zum Nachrichtensystem des Warschauer Paktes. Dieses Netzwerk verband die obersten Militärs der Ostblockstaaten miteinander. “Tushurka” ist die letzte erhaltene Troposphären-Funkstelle auf dem Gebiet der Ex DDR.

Bis 1990, also auch noch nach dem Mauerfall, hielten hier 52 NVA Bedienstete die Stellung, vom hochrangigen Offizier bis hin zur Küchenhilfe. Das alles hinter Türen die selbst die Druckwelle eins Atomschlages ausgehalten hätten. Das Objekt war gut gesichert durch einem Starkstrom-Zaun (20 000 Volt). (more…)

veröffentlicht: Juni 11th, 2008

Das Tele-Lotto der DDR

In der Vergangenheit hatte ich bereits über das DDR Lotto geschrieben, Tele-Lotto nimmt aber hier eine besondere Stellung ein und ich denke das ist einen eigenen Beitrag wert.

Schon seit 1957 wurde die Lottoziehung im DDR Fernsehen übertragen, die ARD folgte mit Ihrer Übertragung im September 1965.
Revolutionär im Lotto Zeitalter war jedoch 1972 die Erfindung des Tele Lotto 5 aus 35. Revolutionär nicht etwa wegen der Spielformel oder den Ausschüttungen, sondern wegen der Präsentation im Fernsehen.
Noch zu keiner früheren oder auch späteren Zeit war die Ziehung der Lottozahlen so abwechslungsreich in eine Fernsehsendung integriert worden, die zudem eine halbe Stunde dauerte und jeden Sonntag ab 19 Uhr, zwischen Sandmännchen und Aktueller Kamera lief.

Die Ziehung der Zahlen spielte eigentlich eine Nebenrolle, die Unterhaltung stand im Vordergrund. Mit jeder Lottozahl war ein fester Unterhaltungsbeitrag aus Rubriken von Anekdote bis Zirkus verbunden.

telelotto-rubriken.jpg
Die Sendung wurde nicht nur von Lottospielern verfolgt, etwa die Hälfte aller Zuschauer spielten überhaupt nicht oder nur unregelmäßig. Sie erfreuten sich an der Zufallsmischung aus kurzen Beiträgen aller Genres. Jede Tele Lotto Sendung hatte ein anderes Motto und wurde meist von unterschiedlichen Moderatoren präsentiert. Diese Moderatoren waren häufig bekannte Persönlichkeiten aus Film, Sport oder Theater.
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veröffentlicht: März 12th, 2008

Streiken bis zum Blut

streik32Streik ist derzeit in aller Munde, doch was hat das Thema BVG Streik in diesem Blog verloren? Nun um “diesen” Streik geht es überhaupt nicht, aber um einen BVG Streik vor 75 Jahren und um Walter Ulbricht.

Bereits in den Jahren 1974 und 1980 wurde Westberlin durch BVG Streiks lahmgelegt, auch im Mai 1992 fuhren tagelang kaum Busse und Bahnen. Doch vor 75 Jahren gab es bei einem BVG-Streik sogar Tote.
Im November 1932, (der rote Freitag), starben durch Schüsse der Polizei drei streikende BVGer und eine nicht beteiligte Frau. Viele Angestellte der BVG, die sich nicht an dem damals illegalen Streik beteiligten, wurden übelst zusammengeschlagen. Weit über die helfte der zum Notdienst eingesetzten Straßenbahnen wurden demoliert.

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veröffentlicht: Januar 7th, 2008

Die Geldscheine in der DDR

10Mark71Viele Menschen die das Ende der DDR als Jugendliche oder Junge Erwachsene miterlebt haben, kennen aus dem eigenen Erleben sicher nur die DDR Geldscheine die es bis zum “Ende” gab. Ich selbst kenne noch eine Geldscheingeneration davor. Doch in der Geschichte haben die Scheine noch öfter Ihr aussehen geändert.

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veröffentlicht: Oktober 4th, 2007

Putzi wird 50 Jahre alt

Die Kinder Zahncreme Putzi dürfte so ziemlich jeder EX DDR Bürger kennen, es war ja schließlich auch die einzige Kinderzahncreme, oder wie der DDR Bürger zusagen pflegte “Zahnpaste” der DDR.

Lecker fruchtig kam Sie 1957 in den Handel, fast schon Makaber war die erste Geschmacksrichtung “Banane”. Zum Anfang der Produktion wurde an den Geschmacksrichtungen noch etwas herumexperimentiert,

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veröffentlicht: September 18th, 2007

Handgranatenweitwurf

ddr-schulsportNeulich fiel es mir wieder ein, eine völlig irreale Übung im Sportunterricht. Bei schönem Wetter fand der Sportunterricht draußen auf dem Schulhof oder auf dem nahe gelegenen Sportplatz statt. Neben den ganz normalen Sportarten wie Weitsprung, 100 Meter Lauf oder Liegestütze erinnere ich mich auch an die Sportübung Handgranatenweitwurf,

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veröffentlicht: September 8th, 2007

Schwarztaxi

M24Im damaligen Ostberlin gab es Taxis nicht gerade im Überfluss. Der Taxibetrieb gehörte zum VEB Kombinat Berliner Verkehrsbetriebe (BVB), darin waren Straßenbahn/Obus, U-Bahn, Omnibus, Weiße Flotte und Taxi zusammengeschlossen. Wo Not am Mann war, da waren Ostberliner schon immer erfinderisch. So blühte auch im Taxigeschäft eine verbotene aber dennoch geduldete Schattenwirtschaft.
Besonders am Wochenende wenn viele Leute unterwegs waren,

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veröffentlicht: September 1st, 2007

Die Zahlbox und Fahrgeld

zahlboxDas Fahrgeld für den öffentlichen Nahverkehr war in Ostberlin wohl aus heutiger Sicht mehr symbolisch. Eine Fahrt in Bus und Bahn kostete für Erwachsene 20 Pfennig und für Kinder 10 Pfennig. Die Fahrpreise waren, wie fast alles Andere auch vom Staat subventioniert. Ein kostenloser Nahverkehr wäre dem Staat weitaus billiger gekommen als dieser symbolische Preis, denn allein die Kosten für Personal und Wartung von Fahrkartenautomaten oder Zahlboxen lagen weit über den Fahrgeldeinnahmen. Mehrere Preisstufen gab es lediglich im S-Bahnbereich, aber auch hier kostete die normale Fahrt 20 bzw. 10 Pfennig.

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